Symptome einer HPV-Infektion: was du wissen solltest
Bei StdCheck24.de machen wir das Testen auf sexuell übertragbare Infektionen einfach, diskret und ohne Bewertung. HPV ist eines der häufigsten sexuell übertragbaren Viren, aber gleichzeitig auch eines der am wenigsten sichtbaren. Die meisten Menschen mit HPV bemerken nämlich keinerlei Symptome. Genau das macht das Virus so tückisch, denn auch ohne Beschwerden kann HPV vorhanden sein und weitergegeben werden.
In diesem Artikel erfährst du, welche Symptome auftreten können, warum HPV oft unbemerkt bleibt und wann ein Test sinnvoll ist.
Häufig keine Beschwerden: die stille Natur von HPV
In den meisten Fällen verursacht eine HPV-Infektion keine eindeutigen Symptome. Das Virus nistet sich in der Haut oder den Schleimhäuten der Genitalien, des Anus oder des Rachens ein und kann dort unbemerkt bestehen bleiben. Du kannst HPV also in dir tragen und weitergeben, ohne es selbst zu wissen.
Gerade weil Beschwerden meist fehlen, wird eine Infektion oft nur zufällig entdeckt, etwa durch einen Test oder eine Vorsorgeuntersuchung. Deshalb spricht man bei HPV auch von einer stillen Infektion. Regelmäßiges Testen ist daher besonders wichtig, vor allem nach ungeschütztem Sexualkontakt oder bei mehreren Sexualpartnern.

Mögliche Symptome bei einer HPV-Infektion
Auch wenn die meisten HPV-Infektionen symptomlos verlaufen, können bestimmte Virusvarianten Beschwerden verursachen.
Genitalwarzen
Genitalwarzen gehören zu den bekanntesten sichtbaren Folgen einer HPV-Infektion. Sie werden durch sogenannte Niedrigrisiko-HPV-Typen verursacht. Die Warzen können klein und flach sein, manchmal aber auch größer und blumenkohlartig aussehen. Sie treten meist an oder um die Genitalien oder den Anus auf, gelegentlich auch im Mundbereich.
In der Regel sind sie nicht schmerzhaft, können jedoch Juckreiz, Reizungen oder ein Brennen verursachen. Genitalwarzen sind gutartig, aber ansteckend.
Veränderungen der Schleimhäute
Hochrisiko-HPV-Typen können langfristig Zellveränderungen an der Schleimhaut des Gebärmutterhalses, des Anus, des Penis oder des Rachens verursachen. Diese Veränderungen machen sich in der Regel nicht bemerkbar und verursachen keine Schmerzen.
Ohne Kontrolle können sich solche Zellveränderungen über Jahre hinweg zu Krebsvorstufen entwickeln. Da man diese Prozesse nicht spürt, sind HPV-Tests und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig, vor allem bei Frauen ab 30 Jahren und bei Personen mit erhöhtem Risiko.
Beschwerden im Rachenbereich
In selteneren Fällen kann sich HPV im Rachenraum festsetzen, zum Beispiel nach oralem Sexualkontakt. Mögliche Symptome sind anhaltende Halsschmerzen, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Diese Beschwerden sind nicht typisch für HPV allein, sollten aber ärztlich abgeklärt werden, wenn sie länger anhalten.