Syphilis Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

Syphilis hat in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Unbehandelt kann die Infektion jedoch während einer Schwangerschaft Risiken für das ungeborene Kind mit sich bringen, da eine Übertragung über die Plazenta möglich ist. Die gute Nachricht: Mit rechtzeitiger Testung und Behandlung sind die Risiken in Deutschland gut kontrollierbar.

Syphilis und Kinderwunsch

Syphilis ist eine bakterielle sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch Treponema pallidum. Die Ansteckung erfolgt durch vaginalen, analen oder oralen Geschlechtsverkehr oder durch direkten Kontakt mit einer infektiösen Hautveränderung.

Einfluss auf die Fruchtbarkeit

Bei Frauen
Syphilis verursacht in der Regel keine dauerhaften Schäden an Eileitern oder Eierstöcken. Eine unbehandelte Infektion kann jedoch das Risiko für eine Fehlgeburt oder frühe Schwangerschaftskomplikationen erhöhen.

Bei Männern
Syphilis beeinflusst die Spermienqualität normalerweise nicht direkt. Allerdings kann sie gemeinsam mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen auftreten, die sich auf die Fruchtbarkeit auswirken können.

Fazit: Syphilis ist meist keine direkte Ursache für eingeschränkte Fruchtbarkeit. Dennoch ist eine Testung bei bestehendem Kinderwunsch sinnvoll.

Sicher schwanger werden

Bei Kinderwunsch empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  1. Lassen Sie sich auf Syphilis und möglichst auch auf weitere sexuell übertragbare Infektionen testen.
  2. Beginnen Sie bei einem positiven Testergebnis umgehend eine Behandlung.
  3. Lassen Sie auch Ihre Partnerin oder Ihren Partner testen.
  4. Verwenden Sie Kondome, bis die Behandlung vollständig abgeschlossen ist.

So schaffen Sie sichere Voraussetzungen für eine geplante Schwangerschaft.

Syphilis während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kann Syphilis über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden. Man spricht dann von kongenitaler Syphilis.

Mögliche Risiken bei unbehandelter Infektion sind:

• Fehlgeburt oder Frühgeburt
• Niedriges Geburtsgewicht
• Wachstumsverzögerung
• Gesundheitliche Komplikationen beim Neugeborenen

Eine frühzeitige Behandlung verhindert in den meisten Fällen eine Übertragung auf das Kind. Deshalb ist eine Testung möglichst früh in der Schwangerschaft besonders wichtig.

Ist die Behandlung in der Schwangerschaft sicher?

Ja. Die Standardtherapie mit Penicillin gilt während der Schwangerschaft als sicher und schützt sowohl die Mutter als auch das Kind.

Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Beginn der Behandlung kann eine vorübergehende grippeähnliche Reaktion auftreten. Bei starken Bauchschmerzen oder Unsicherheit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine unbehandelte Syphilis stellt ein deutlich größeres Risiko dar als die Therapie.

Wann sollten Sie sich testen lassen?

Eine Testung ist sinnvoll:

• Bei bestehendem Kinderwunsch
• Möglichst früh in der Schwangerschaft
• Nach einer Partnerbenachrichtigung
• Nach einem sexuellen Risikokontakt

Ein Syphilis-Test ist in der Regel etwa drei Wochen nach einem Risikokontakt zuverlässig. Wurde sehr früh getestet und fiel das Ergebnis negativ aus, sollte eine Wiederholung nach ungefähr sechs Wochen erfolgen.

Über stdcheck24.de können Sie diskret einen Syphilis-STD-Selbsttest bestellen. Sie entnehmen zu Hause eine kleine Blutprobe. Die Analyse erfolgt in einem ISO-zertifizierten Labor in Deutschland. Bei einem positiven Ergebnis erhalten Sie ärztliche Begleitung und klare Empfehlungen für das weitere Vorgehen.

Partnerbehandlung

Bei einem positiven Testergebnis sollte Ihre Partnerin oder Ihr Partner ebenfalls getestet werden. Eine erneute Ansteckung ist möglich, wenn nicht beide gleichzeitig behandelt werden.

Empfehlungen:

• Kein Geschlechtsverkehr während der Behandlung
• Verwendung von Kondomen bis zur ärztlichen Freigabe
• Information aktueller oder kürzlicher Sexualpartner

Stillen

Syphilis wird nicht über die Muttermilch übertragen. Stillen ist grundsätzlich sicher, außer wenn aktive infektiöse Hautveränderungen an der Brust vorhanden sind. Bei Unsicherheit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Fazit

Syphilis muss kein Hindernis für eine gesunde Schwangerschaft sein – vorausgesetzt, die Infektion wird rechtzeitig erkannt und behandelt. Frühes Handeln schützt sowohl Sie als auch Ihr Kind.

Sicherheit erhalten Sie durch eine rechtzeitige und diskrete Testung über stdcheck24.de im Rahmen des deutschen Gesundheitssystems.

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