Verschiedene HPV-Typen: das solltest du wissen
HPV, das humane Papillomavirus, umfasst eine große Gruppe unterschiedlicher Virustypen. Viele davon sind harmlos und werden vom Immunsystem eigenständig beseitigt. Andere Typen können jedoch gesundheitliche Folgen haben, etwa Genitalwarzen oder langfristig sogar Krebserkrankungen.
Bei StdCheck24.de finden wir es wichtig, komplexe medizinische Themen verständlich zu erklären. Deshalb zeigen wir dir hier übersichtlich, welche HPV-Typen es gibt, worin sie sich unterscheiden und wann ein HPV-Test sinnvoll ist.
Was ist HPV?
HPV wird meist durch intimen Hautkontakt übertragen, häufig beim Sex. Das Virus kann sich an Haut und Schleimhäuten der Genitalien, des Afters, des Mundes oder des Rachens festsetzen. HPV ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Fast jede sexuell aktive Person kommt im Laufe des Lebens damit in Kontakt.
In den meisten Fällen verursacht HPV keine Beschwerden und heilt von selbst aus. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede zwischen den einzelnen Typen. Medizinisch unterscheidet man daher zwischen Niedrigrisiko- und Hochrisiko-HPV.

Niedrigrisiko-HPV-Typen
Niedrigrisiko-Typen führen nicht zu Krebs, können aber Genitalwarzen verursachen. Diese sind gutartig, können jedoch unangenehm sein und psychisch belasten. Sie treten meist im Genital- oder Analbereich auf und sind ansteckend.
Die häufigsten Niedrigrisiko-Typen sind HPV Typ 6 und HPV Typ 11. Diese beiden Typen sind für den Großteil der Genitalwarzen verantwortlich.
Hochrisiko-HPV-Typen
Hochrisiko-HPV-Typen können über längere Zeit im Körper verbleiben. In einigen Fällen verändern sie Zellen so, dass sich daraus über Jahre hinweg Krebs entwickeln kann, wenn keine Kontrolle oder Nachsorge erfolgt.
Die bekanntesten Hochrisiko-Typen sind HPV Typ 16 und HPV Typ 18. Diese beiden Typen sind weltweit für etwa 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Weitere relevante Hochrisiko-Typen sind unter anderem HPV 31, 33, 45, 52 und 58. Sie stehen ebenfalls im Zusammenhang mit Krebsarten im Genital-, Anal- sowie Mund- und Rachenbereich.
Wie erfährst du, welchen HPV-Typ du hast?
Da HPV meist keine Symptome verursacht, lässt sich nicht erkennen, welcher Typ im Körper vorhanden ist. Nur ein Test kann hier Klarheit schaffen.
Der HPV-Test von StdCheck24.de ist darauf ausgelegt, die wichtigsten Hochrisiko-HPV-Typen zuverlässig nachzuweisen. Du führst den Test diskret zu Hause durch. Die Probe wird anschließend in einem ISO-zertifizierten Labor untersucht. Das Ergebnis ist nach wenigen Tagen in einer geschützten Online-Umgebung abrufbar.
Bei einem positiven Testergebnis erhältst du eine verständliche Erklärung und persönliche Beratung durch einen qualifizierten Arzt.

Was bedeutet ein positives Testergebnis?
Ein positives HPV-Ergebnis bedeutet, dass ein Hochrisiko-Typ nachgewiesen wurde. Das heißt nicht automatisch, dass Krebs vorhanden ist oder entstehen wird. In vielen Fällen beseitigt das Immunsystem das Virus auch später noch selbstständig.
Dennoch ist eine positive Testung ernst zu nehmen. Je nach Situation kann eine ärztliche Kontrolle oder weitere Abklärung sinnvoll sein. Bei StdCheck24.de begleiten wir dich Schritt für Schritt und erklären dir genau, welche Maßnahmen empfehlenswert sind.
Wie kannst du dich vor HPV schützen?
Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, aber das Risiko lässt sich deutlich senken.
Die HPV-Impfung schützt vor den wichtigsten Hochrisiko-Typen sowie vor den häufigsten Auslösern von Genitalwarzen. Kondome reduzieren das Übertragungsrisiko, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz, da HPV auch über Hautkontakt übertragen wird. Regelmäßiges Testen ist besonders bei wechselnden Partnern oder fehlender Impfung sinnvoll, um Infektionen frühzeitig zu erkennen.