Verschiedene HPV-Typen das solltest du wissen
HPV, das humane Papillomavirus, besteht aus einer großen Gruppe unterschiedlicher Virustypen. Ein Großteil dieser Typen verursacht keine Beschwerden und wird vom Immunsystem innerhalb von Monaten oder Jahren selbstständig beseitigt. Einige HPV-Typen können jedoch gesundheitliche Folgen haben, die nicht unterschätzt werden sollten.
Bei StdCheck24.de legen wir großen Wert auf verständliche und sachliche Information. Deshalb erklären wir hier, welche HPV-Typen es gibt, worin sie sich unterscheiden und warum dieses Wissen wichtig ist.
Was ist HPV?
HPV steht für das humane Papillomavirus. Die Übertragung erfolgt meist durch engen Haut- und Schleimhautkontakt, vor allem beim sexuellen Kontakt. Das Virus kann sich im Bereich der Genitalien, des Afters, des Mundes oder des Rachens ansiedeln. HPV zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Fast jede sexuell aktive Person kommt im Laufe des Lebens mindestens einmal damit in Kontakt.
In den meisten Fällen bleibt eine Infektion unbemerkt und heilt ohne Behandlung aus. Dennoch gibt es klare Unterschiede zwischen den einzelnen HPV-Typen, weshalb man sie in Niedrigrisiko- und Hochrisikotypen einteilt.

Niedrigrisiko-HPV-Typen
Niedrigrisiko-HPV-Typen führen nicht zu Krebs, können aber Genitalwarzen verursachen. Diese Hautveränderungen sind gutartig, werden jedoch häufig als unangenehm oder belastend empfunden. Sie treten meist im Intimbereich oder rund um den After auf und sind ansteckend.
Am häufigsten sind die Typen HPV 6 und HPV 11. Zusammen sind sie für den Großteil der Fälle von Genitalwarzen verantwortlich.
Hochrisiko-HPV-Typen
Hochrisiko-HPV-Typen können länger im Körper verbleiben. In bestimmten Fällen führen sie zu Zellveränderungen, die sich über Jahre hinweg entwickeln können. Werden diese Veränderungen nicht erkannt oder kontrolliert, kann daraus Krebs entstehen.
Die bekanntesten Hochrisikotypen sind HPV 16 und HPV 18. Diese beiden Typen sind weltweit für etwa 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Daneben gibt es weitere Hochrisikotypen wie HPV 31, 33, 45, 52 und 58, die ebenfalls mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung stehen.
Wie erfährst du, welchen HPV-Typ du hast?
Eine HPV-Infektion verursacht in der Regel keine Symptome. Deshalb lässt sich nicht anhand von Beschwerden feststellen, ob und welcher HPV-Typ vorliegt. Sicherheit bietet nur ein gezielter HPV-Test.
Der HPV-Test von StdCheck24.de ist auf die wichtigsten Hochrisikotypen ausgerichtet. Die Probenentnahme erfolgt einfach und diskret zu Hause. Das entnommene Material wird in einem ISO-zertifizierten Labor untersucht. Das Ergebnis ist nach wenigen Tagen in einer geschützten Online-Umgebung abrufbar.
Bei einem positiven Ergebnis erhältst du eine verständliche Erklärung und medizinische Beratung durch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte mit gültiger Zulassung sowie Empfehlungen für das weitere Vorgehen.

Was bedeutet ein positives Testergebnis?
Ein positives Ergebnis zeigt an, dass ein Hochrisiko-HPV-Typ nachgewiesen wurde. Das bedeutet nicht automatisch, dass Krebs vorliegt oder entstehen wird. In vielen Fällen wird das Virus auch später noch vom Körper selbst eliminiert.
Dennoch ist eine positive Diagnose ernst zu nehmen. Je nach persönlicher Situation kann eine ärztliche Kontrolle oder weitere Abklärung sinnvoll sein. Das medizinische Team von StdCheck24.de begleitet dich dabei Schritt für Schritt und sorgt für klare Orientierung.
Wie lässt sich das Risiko einer HPV-Infektion verringern?
Eine vollständige Vorbeugung ist nicht möglich, das Risiko lässt sich jedoch reduzieren. Die HPV-Impfung schützt vor den wichtigsten Hoch- und Niedrigrisikotypen, darunter HPV 16, 18, 6 und 11. In Deutschland wird die Impfung für Kinder und Jugendliche empfohlen, kann aber auch im Erwachsenenalter sinnvoll sein.
Kondome und Lecktücher senken das Übertragungsrisiko, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz, da HPV auch über Hautkontakt außerhalb des geschützten Bereichs übertragen wird. Regelmäßiges Testen ist besonders bei wechselnden Sexualkontakten oder fehlender Impfung eine sinnvolle Maßnahme zur Früherkennung.